_UP

Inklusion

Nur individuell angepasste Kinderreha-Hilfsmittel dienen der Inklusion !

Inklusion ist zur Zeit das aktuelle gesellschaftpolitische Thema und damit in aller Munde.                                                                                                                                                                                                       

Dass Inklusion Mehr und Anderes bedeutet als Integration anders befähigter Menschen in eine vermeintlich „normale Umwelt“, und es auch mit abgesenkten Bordsteinen und Einstiegshilfen in öffentliche Verkehrsmittel nicht getan ist, wird nun Politikern und Entscheidern immer deutlicher – aber die UN-Resolution wurde unterzeichnet und muss nun zeitnah umgesetzt werden.

Ein die Kinderreha betreffender Bereich ist die Schule:

Mit dem inklusiven Unterricht behinderter Kinder in Regelschuleinrichtungen wird der Anspruch auf Teilhabe umgesetzt.

Für die Hilfsmittelversorgung tauchen in diesem Umfeld viele ungeklärte Fragen sowohl bei Eltern, als auch Therapeuten, Pädagogen, Herstellern und Fachhändlern auf. Vor allem auf Regelschullehrer kommen ganz neue Aufgaben bei der Betreuung hilfsbedürftiger Kinder zu, auch in Bezug auf deren Hilfsmittel. Hier werden Pädagogen neben ihrem eigentlichen Bildungsauftrag weitere Qualifikationen und Kenntnisse abverlangt werden.

Das Wissen und die Erfahrung der Therapeuten, Ärzte, der Hersteller und des Fachhandels sind gefragt, um Lehrer im Bereich der Krankheitsbilder und der entsprechenden Hilfsmittel zu schulen. Einfache, leicht handhabbare Hilfsmittel, einen Ansprechpartner für Notfälle, Schulungen im Gebrauch der Hilfen, leicht verständliche Anleitungen zur Benutzung und regelmäßige Prüfintervalle sind nur einige Wünsche der Pädagogen.

Diesen Bedarf können Hersteller und Fachhandel mit Schulungen vor Ort decken.

Neue Schulungsmodule zum Thema Inklusion

rehaKIND wird mit seinen Mitgliedern und Beiräten solche „Schulungsmodule“ entwickeln und auch alle regionalen Kinderversorger darauf hinweisen, dass man hierzu den Schulen Hilfestellung geben kann und muss und so auch neue, langfristige Kontakte aufbaut.

Noch sind viele Fragen, vor allem auch der Finanzierung, ungeklärt: Wie werden die Kinder bei der Versorgung mit Hilfsmitteln vor Ort ausgestattet werden? Und wer bezahlt Hilfsmittel, die zwar nicht medizinisch, aber inklusiv bedingt notwendig werden? Woher kommen die Mittel für die notwendige Barrierefreiheit der inklusiven Schulen und wie lange dauert deren Umsetzung und Beschaffung? Auch hier kann das Sanitätshaus vor Ort helfend mitgestalten – wohnortnahe Versorgung ist eine Hauptanforderung aus der UN-Resolution.

Inklusion darf nicht dazu führen, dass die individuell erforderliche Hilfsmittelversorgung hinten ansteht.

Vielmehr hat natürlich jeder einzelne Betroffene nach wie vor seinen individuellen Hilfsmittelanspruch. Ohne eine solche individuelle Versorgung kann der Einzelne seinen Inklusionsanspruch gar nicht leben !

Inklusion war deshalb ein Hauptthema des  rehaKIND-Kongresses im Februar 2015 in Düsseldorf: Bis dahin müssen viele Regelungen und praxisnahe Lösungen gefunden werden, eines ist jedoch klar: Nur individuell angepasste Hilfsmittel können Teilhabe sichern und damit auch der Inklusion von Kindern und Jugendlichen dienen!

Hierfür hat rehaKIND einen Film über den Ablauf einer beispielhafte Hilfsmittelversorgung an Regelschulen erstellt.

rehaKIND wird auch in 2016 auf Messen präsent sein, um als kompetenter Ansprechpartner Aufklärungsarbeit zu leisten.

Rehacare Düsseldorf...

rehaKIND e.V.

Lütgendortmunder Str. 153

D - 44388 Dortmund

Telefon +49 231 - 610 30 56

Impressum

Contact